Flitterjahr Liane & Florian

Wo stecken die beiden eigentlich gerade?

Paragliding am Lake Wanaka

15. März 2012 | Allgemein, Neuseeland

[fblike style=“standard“ showfaces=“false“ width=“400″ verb=“like“ font=“arial“]

Ist das schön so ganz in Ruhe durch- und auszuschlafen! Nun fängt es gerade mal wieder an zu regnen. Wir schlagen noch eine Stunde Verlängerung des Check-Out heraus, frühstücken und ziehen dann um in den Backpacker „The Purple Cow“ gegenüber. Gegen Nachmittag ist plötzlich Sonne und blauer Himmel, also nix wie los zur „Puzzling World„. Hier gibt es lustige Gebäude, in denen unterschiedliche Illusionen gezeigt werden, wie z.B. einen Raum in dem viele berühmte Gesichter an der Wand hängen, die einem z.B. Beethoven oder Mutter Teresa hinter herkucken, wenn man daran vorbeiläuft. Oder einen Raum, in dem man durch die unterschiedliche Perspektive auf einer Seite wie ein Zwerg erscheint und auf der anderen wie ein Riese. Leider ist man hier auf die Fotokünste der anderen Besucher angewiesen und wir haben daher nur ein paar halbwegs scharfe Bilder. Außerdem gibt es einen Raum der schräg gebaut ist, wodurch so schöne Effekte entstehen, wie ein Billard-Tisch auf dem die Kugel vermeintlich nach oben rollt. Oder ein Wasserlauf in dem das Wasser nach oben fließt. Ist echt ganz witzig, wobei wir die meisten Tricks schon mal irgendwo gesehen haben. Kurz überlegen wir, bei der „Psychic Challenge“ des Firmengründers Stuart Landsborough mitmachen sollen, bei der man 100 000 NZD gewinnen kann. Damit wäre unsere Reisekasse dann so aufgefüllt, dass wir noch ein paar Jahre dranhängen könnten. ;-) Die Aufgabe besteht darin, die zwei Stücke eines Geldscheins zu finden, die im Radius von 100 m um die Info-Tafel versteckt sind. Allerdings beträgt die Teilnahmegebühr 1000 NZD. Dann darf man Stuart 30 Minuten „interviewen“, wobei dieser die Antworten nur denkt. Und dann hat man 60 Minuten Zeit beide Teile der Dollarnote zu finden. Bisher haben 4 Leute die Challenge angenommen und alle sind gescheitert… Da unsere hellseherischen Fähigkeiten kurzfristig abhanden gekommen sind und wir auch keine 1000 NZD übrig haben um sie aus dem Fenster zu schmeißen, lassen wir es dann doch sein… Das Beste in der Puzzling World finden wir zumindest, ist das „Great Maze“, das große, insgesamt 1,5 km lange 3D-Labyrinth im Freien. Hier ist die Aufgabe zu lösen, in alle vier mit unterschiedlichen Farben markierten Ecktürme zu gelangen und danach zum Ausgang. Wer die Schwierigkeit steigern will, hält sich an die Reihenfolge: gelb, grün, blau, rot, Ausgang. Auf dem Schild steht außerdem, dass man mindestens so zwischen 30 – 60 Minuten braucht. Wir machen natürlich eine eigene Challenge daraus. Mal kucken wer schneller ist! ;-) Es ist gar nicht so einfach, da man immer wieder über Brücken gehen muss und dann ganz wo anders rauskommt, als man sich das von oben schön überlegt hat… Florian ist nach unglaublichen 21 Minuten schon durch. Liane braucht 36 Minuten. Das war echt mal anspruchsvoll und lustig. Vor allem, wenn man den anderen irgendwo total verwirrt das 5te Mal über die gleiche Brücke hat rennen sehen… Dann probieren wir noch ein paar Knobelspiele aus, bevor wir einkaufen gehen. Heute wird endlich mal wieder gegrillt. Mjam!

[Not a valid template]

[Not a valid template]

[Not a valid template]

[Not a valid template]

[Not a valid template]

[Not a valid template]

[Not a valid template]

[Not a valid template]

Dieses Mal war es der Chinese (oder Japaner?) in unserem Zimmer, der die ganze Nacht geschnarcht hat! Florian kriegt das ja nicht mit, aber für Liane bedeutet das mal wieder eine halbwegs schlaflose Nacht. In Zukunft also wieder mit Oropax! Heute machen wir nach dem Frühstück eine Wanderung auf den „Roys Peak“, einen 1581 m hohen Berg, von dem man einen wunderbaren Blick über den Lake Wanaka und die umliegenden Bergketten hat. Und das Wetter verspricht heute phänomenal zu werden! Von einem Parkplatz 6 km außerhalb von Wanaka geht es los. Immer in Serpentinen den Berg hoch. Unter den misstrauischen Blicken von diversen Schafen, die kräftig daran arbeiten, diesen Weg zum „beschissensten Weg“ Neuseelands zu machen. Wenn man einen Blick auf die Umgebung werfen will, muss man unbedingt stehen bleiben. Sonst besteht die sehr große Gefahr in einen der kleineren oder größeren Scheißhaufen zu treten, die den fast den ganzen Weg bedecken. Dieses ständige Schlangenlinienlaufen ist wohl auch die einzige Erklärung dafür, warum wir anstatt der angekündigten 2 1/2 h bis zum Gipfel ganze 4 h unterwegs sind. Aber der Blick von oben entschädigt dieses Mal tatsächlich für alle Strapazen! Wir haben hier in Neuseeland ja nun schon einige Wanderwege mit der Bezeichnung „…most beautiful in the world“ hinter uns, die dem absolut nicht gerecht wurden. Hier ist zwar der Weg an sich ziemlich langweilig (immer nur hoch), aber die Aussicht ist wirklich beeindruckend! Wir können bis zu den schneebedeckten Gipfeln des Mount Aspiring sehen und fast den ganzen Lake Wanaka. Oben wird verspätete Mittagspause gemacht, es gibt Käsebrot und Apfel. Die anderen Wanderer die wir treffen sind wieder mal Deutsche. Zuerst lernen wir Lisa kennen, die noch weiter will zum nächsten Hügel und später noch Tobias, der auch auf Weltreise ist. Wir tauschen ein paar Reiseerinnerungen an Südamerika aus und quatschen uns ein bisschen fest. Komischerweise haben die beiden echt nur die 2 1/2 h gebraucht bis auf den Gipfel. Sind wir tatsächlich so langsam? Eigentlich dachten wir, dass wir momentan recht gut im Training sind. Aber das war wohl ein Irrtum! :-( In der Zwischenzeit kommt Lisa wieder zurück, weil sie auf dem Weg ganz allein war und ihr dann unheimlich wurde, weil die Berge so böse gekuckt haben… Aha! Manchmal lernt man ja schon echt komische Leute kennen… Zusammen machen wir uns an den Abstieg, wir brauchen weitere 3 h bis wir am Parkplatz ankommen. Unterwegs sehen wir ganze Hasen-Familien übers Feld hoppeln…

[Not a valid template]

[Not a valid template]

[Not a valid template]

[Not a valid template]

[Not a valid template]

[Not a valid template]

Nachdem wir gestern einen Kunstflieger gesehen haben will Florian jetzt fliegen gehen. Theoretisch gibt es hier auch Sky-Dive aus 15.000 Fuß Höhe, Helikopter-selber-fliegen und diverse andere Luft-Geschichten. Leider fliegen die Kunstflieger heute nicht, deshalb entscheiden wir uns für Paragliding! Das wollten wir eh schon lange mal ausprobieren. Die nette Dame an der Flugplatz-Info ruft für uns beim Veranstalter an. Wir sollen gleich hinfahren, dann geht es sofort los. Super! Bei dem Wetter und der Kulisse kann das nur gut werden. Knapp 20 km außerhalb von Wanaka warten wir am Parkplatz des „Treble Cones“-Skigebiets auf Richard von „Paragliding Wanaka„. Nach ein paar Minuten ist er auch schon da und wir fahren zusammen mit ihm und Rob, dem zweiten Piloten nach oben zum Absprung. Wir kriegen eine Art Sitz-Rucksack umgeschnallt, Helm und Handschuhe und bekommen eine kurze Einweisung was wir zu tun haben bei Start und Landung. Zunächst wechselt der Wind auf die andere Seite des Hügels, so dass wir etwas warten müssen. Aber dann geht es endlich los! Der Start klappt ohne Probleme und schon sind wir in der Luft, mit tollem Ausblick über den Lake Wanaka. Wir fliegen an zwei Wasserfällen vorbei, unter uns weiden Schafe, es geht mal etwas runter, dann mit der Thermik wieder nach oben… Florian lässt sich sogar auf eine Steilspirale ein. Leider ist der Flug schon nach 15 Minuten vorbei. Die Landung wird genauso bilderbuchhaft wie der Start. Echt cool, hätte aber gerne länger dauern können. Da Fliegen echt hungrig macht, genehmigen wir uns einen Döner-Teller mit Pommes, bevor wir weiter nach Queenstown fahren.

[Not a valid template]

[Not a valid template]

[Not a valid template]

[Not a valid template]

[Not a valid template]

[Not a valid template]

[Not a valid template]

[Not a valid template]

Hier das ganze Album:

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.