12 Trauben für 12 Wünsche
[fblike style=“standard“ showfaces=“false“ width=“400″ verb=“like“ font=“arial“]
Heute ist in Mérida ein großer, chaotischer Markt auf dem alles Erdenkliche verkauft wird, meist aber nur Ramsch und Plunder. Zum Glück für uns gibt es dazwischen leckere Tortas und Tacos zur Stärkung! Wir schauen uns den Markt an und danach die Kirchen und Gebäude der Stadt. Abends gehen wir eine leckere Pizza bei „Vito Corleone“ essen. Nachdem wir als Dessert noch Marquesitas gefunden haben, sind wir absolut satt und zufrieden und da es nun gerade anfängt zu regnen laufen wir zurück ins Hotel.
[Not a valid template]
[Not a valid template]
[Not a valid template]
Heute klingelt der Wecker schon um 5:00 Uhr. Wir nehmen ein Taxi zum Busterminal, wo um 6:00 Uhr der erste Bus in das 1 ½ h entfernte Uxmal zu den Ruinen fährt. Leider haben wir mal wieder auf eine „Empfehlung“ gehört, nämlich, dass es nicht nötig ist für den Bus um die Uhrzeit Tickets vorab zu kaufen. Tja. Nun stehen wir da und sowohl dieser und der nächste Bus um 7:00 Uhr sind komplett voll! Und dann fährt erst um 10:00 Uhr wieder einer. So ein Mist! Wir beschließen ein Taxi zu nehmen. Das ist zwar fünfmal so teuer wie der Bus, kostet aber trotzdem „nur“ knapp 25 €. Wir ersparen uns damit jedenfalls zum Hotel zurückzufahren, dort 3 h irgendwie totzuschlagen und dann wieder zum Busterminal zu fahren… So sind wir sogar zu früh an den Ruinen, die erst um 8:00 Uhr aufmachen. Wir sind wieder bei den ersten Besuchern die auf das Gelände laufen, leider ist noch alles total neblig. Deshalb setzen wir uns erst mal auf eine Treppe und lassen die Ruinen und die Stimmung auf uns wirken. Schließlich schafft es die Sonne die Wolken zu verdrängen und wir kucken uns die restlichen Ruinen an. Hier gibt es zum Glück keine Verkäufer die einen ständig ansprechen und einem auf die Nerven gehen! Um 11:30 Uhr gehen wir raus und erfahren, dass der nächste Bus erst um 13:00 Uhr in Richtung Mérida fährt. Na prima! Florian hat die tolle Idee, die Leute die rausgehen zu fragen, ob sie uns vielleicht mitnehmen können. Leider kommt fast niemand raus, und diejenigen, die mit dem Auto da sind haben keinen Platz oder fahren in eine andere Richtung. Also setzen wir uns dann doch an die Hauptstraße und warten auf den Bus. In Mérida steigen wir ins Taxi und lassen uns am „Monument für das Vaterland“ absetzen und laufen einmal die „Paseo Montejo“ herunter, die ehemalige Prachtstraße, die an die „Champs Élysées“ in Paris erinnern soll. Naja. Ziel verfehlt, würden wir sagen! Außer einige schöne alte Villen aus dem 19. Jahrhundert gibt’s hier auch nicht viel zu sehen, ein kleiner Umweg zu einer weiteren Sehenswürdigkeit, der Kirche Santa Anna, erweist sich als absolut unnötig, aber immerhin finden wir dadurch einen sehr leckeren Schnell-Chinesen! Dann ist Mittagsschlaf angesagt, damit wir abends fit sind! Gegen 20:30 Uhr machen wir uns auf zur großen „Plaza de la Independencia“ mitten in der Stadt, die komplett unbeleuchtet und leer ist!??! Ähh! Wir dachten, hier steigt DIE Silvesterparty! Immerhin stehen einige Essensstände herum, wir stärken uns mit extra dick belegten Tortas. Die nächste Straße ist zumindest gesperrt für Autos und die Restaurants haben Stühle draußen und Live-Musik. Wir setzen uns vor dem „Hotel del Parque“ an einen Tisch und bestellen Cocktails, die in riesigen Gläsern serviert werden. Leider hat der Kellner uns vergessen zu sagen, dass es zur Feier des Tages einen Mindestverzehr von 300 Pesos (ca. 22 €) pro Person gibt. Tja, sein Pech! Mittlerweile hat auch die Band in der Nachbar-Kneipe angefangen zu spielen und wir sitzen in einem Mischmasch aus verschiedenen Liedern. Da kriegt man ja die Krise! Wir trinken unseren Cocktail und gehen weiter. Leider ist dieser Musik-Mischmasch hier überall zu finden. In einem Café wollen sie uns um 23:00 Uhr noch 600 Pesos (ca. 44 €) Mindestverzehr pro Person aufdrücken. Die spinnen ja wohl! Am „Parque de la Madre“ haben sich einige Leute versammelt, ein paar tanzen ein bisschen, aber die meisten sitzen rum, schlafen halb und warten auf Mitternacht. So haben wir uns das hier aber nicht vorgestellt! Kurz vor Mitternacht wird mit den Glockenschlägen der benachbarten Kirche von 12 auf 0 gezählt und jede Sekunde eine Traube gegessen. Nun ist uns auch klar, warum auf den Märkten die zwei Tage zuvor überall Trauben in kleinen Tüten verkauft wurden! Das ist wohl, wie auch in Spanien, eine Tradition hier… Na, denn: Frohes neues Jahr!!!! :-) Etwas irritiert kucken wir in den Himmel, da ist überhaupt nix mit Feuerwerk?! Die meisten gehen jetzt auch schon heim. Hmm. Uns fehlt auch definitiv das Raclette für das richtige Silvester-Feeling! :-( Unglaublicherweise liegen wir um 0:30 Uhr im Bett und schlafen… Komisches Silvester!
[Not a valid template]
[Not a valid template]
[Not a valid template]
[Not a valid template]
[Not a valid template]
[Not a valid template]
[Not a valid template]
[Not a valid template]
[Not a valid template]
[Not a valid template]
[Not a valid template]
[Not a valid template]
[Not a valid template]
Nach dem Frühstück geht’s direkt los ans Busterminal, wo um 8:30 Uhr unser Bus nach Palenque fährt. Nach langen 8 h, zwei Zwischenstopps und 3 Filmen kommen wir dort an. Kaufen als erstes unser Busticket nach Oaxaca in zwei Tagen, buchen eine Wasserfall-Tour, essen ein gegrilltes Hähnchen im Restaurant „Los Panchos“ direkt neben dem Terminal und fahren dann mit dem Collectivo (Minibus-Sammeltaxi, das man per Handzeichen überall am Wegrand anhalten kann) ein paar Kilometer weiter in Richtung Ruinen, wo es bei „El Panchan“ quasi direkt im Dschungel einige günstige Cabanas gibt. Gerade als wir unser Zimmer beziehen bei „Margarita & Ed“ beziehen, fängt es richtig an zu schütten. Solange es nur bis morgen wieder aufhört!
Nach dem Frühstück im Restaurant „Don Muchos“ laufen wir ein paar hundert Meter zum Eingang des Nationalparks, wo wir unser erstes Ticket kaufen müssen. Von hier nehmen wir ein Collectivo zum Eingang zu den Ruinen, wo wir ein zweites Ticket kaufen müssen. Die Ruinen, einst eine bedeutende Stadt der Maya, liegen zum Teil tief im Dschungel, es sind erst 5% wieder freigelegt worden. Zuerst kucken wir uns den zentralen Palast an, der auf einer Fläche von 80 x 100m in mehreren Bauphasen innerhalb von 120 Jahren erbaut wurde. Direkt daneben ist der sehr gut erhaltene „Tempel der Inschriften“, hier kann man hineingehen und die Grabkammer besichtigen. Viele der Ruinen sind eher klein und nicht so gut erhalten bzw. restauriert und sind oft mit Pflanzen überwuchert. Die Blütezeit dieser Stadt war zwischen 600 und 800 n. Chr., dann wurde sie aus ungeklärten Gründen verlassen und der Dschungel hat sich sein Territorium zurück erobert. Wir entscheiden uns entgegen der empfohlenen Richtung zu laufen, um so noch ein bisschen unsere Ruhe zu haben. Als wir schließlich in Richtung Eingang zurück laufen ist wieder superviel los, der Himmel zieht zu und es fängt an zu tröpfeln, das ist das Zeichen zur Flucht! Nach einem längeren Mittagsschlaf gehen wir wieder ins „Don Muchos“ zum frühen Abendessen, welches mit Abstand das beste Restaurant hier zu sein scheint.
[Not a valid template]
[Not a valid template]
[Not a valid template]
[Not a valid template]
[Not a valid template]
[Not a valid template]
Wir werden um 9:00 Uhr von Fahrer Manuel mitsamt Gepäck abgeholt auf eine Tour zu verschiedenen Wasserfällen. Den ersten erreichen wir nach einer halben Stunde Fahrt, er heißt „Misol-Ha“, besteht aus einem einzigen 30 m hohen Wasserfall, hinter dem man hindurchlaufen kann, vorausgesetzt man hat Lust darauf komplett nass zu werden. Da es noch relativ kühl ist verzichten wir darauf und trinken lieber im Restaurant einen mittelmäßigen Kaffee. Schließlich fahren wir weiter und erreichen nach einer weiteren Stunde Fahrt die zweiten Wasserfälle, genannt „Agua Azul“ (blaues Wasser). Hier geht es sehr touristisch zu, es gibt einige Restaurants und Stände mit den typischen Souvenirs. Da wir hier 3 h Zeit haben, gibt’s ein frühes Mittagessen, bevor wir uns auf den Spaziergang zu den Wasserfällen machen. Der Weg führt entlang des Wassers und zwischendurch gibt es immer wieder kleinere und größere Wasserfälle, die teils über mehrere Kaskaden fließen. Allerdings müsste es korrekterweise eher „Agua Marron“ (braunes Wasser) heißen, da gerade Regenzeit ist! Bis ganz oben brauchen wir fast 45 min. Theoretisch kann man hier schwimmen gehen, wir haben unsere Badehöschen auch schon brav drunter angezogen, aber angesichts des trüben Wassers lassen wir das mal lieber sein und machen uns langsam auf den Rückweg. Wenn die Verkäufer an den Ständen nicht so verdammt nervig wären und einem sobald man stehenbleibt gebetsmühlenartig vorbeten, was sie alles Tolles verkaufen, würden wir ja vielleicht sogar mal kucken, aber so macht das absolut keinen Spaß! Die 1 ½ h Stunden auf der Rückfahrt nutzen wir für ein kleines Schläfchen, in Palenque angekommen steigen wir direkt am Busterminal aus, essen nochmal Hähnchen. Da kann man einfach nix falsch machen, das schmeckt immer! Dazu kaufen wir noch was zu Trinken und ein paar Snacks und checken dann in unseren Bus nach Oaxaca ein. Eine 14-stündige Fahrt liegt vor uns und das ist hier bei weitem nicht so bequem wie in Südamerika, da ist nix mit Lehne weit zurückklappen! Zur Unterhaltung gibt es aber wieder diverse (meist schlechte) Filme auf Spanisch in voller Lautstärke. An viel Schlaf ist nicht zu denken, da alle halbe Stunde Fahrgäste aus-oder zusteigen und nachts um 2:00 Uhr machen wir noch eine total unnötige 30 min-Pause an einem firmeneigenen Restaurant. Wir genießen die Pause ohne Lärm und Gewackel und schlafen…
[Not a valid template]
[Not a valid template]
Hier das ganze Album: