Flitterjahr Liane & Florian

Wo stecken die beiden eigentlich gerade?

St. Patrick’s Day in Queenstown

19. März 2012 | Allgemein, Neuseeland

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In Queenstown mieten wir uns im „Bungi Backpackers“ ein und gehen in die Stadt. Es ist einiges los, da der St. Patrick’s Day gefeiert wird, der Nationalfeiertag der Iren. Und heute sind irgendwie alle irisch! Und vollkommen durchgeknallt. Jeder hat mindestens ein grünes Teil an oder ist gleich als Leprechaun verkleidet. Damit können wir nicht wirklich dienen, aber immerhin finden wir was halbwegs grünes… Es ist mittags um 16:00 Uhr, die Pubs sind komplett voll und die ersten können sich schon nicht mehr auf den Beinen halten! Überall ist Live-Musik und Party. Im ersten Pub „1876“ treffen wir Florent, einen Schweizer, der in Wanaka bei uns im Hostel war. Liane hat keine Lust auf Bier und entscheidet sich erst mal für einen Kaffee. Am St. Patrick’s Day ist das aber gar keine gute Idee! Denn als Florian drinnen einen Cappuccino bestellt, stürzt der Bedienung das Gesicht ab und Florian ist gleich Gesprächsthema. Eigentlich sind die Angestellten heute nur darauf programmiert, so schnell wie möglich ein Bier nach dem anderen rauszugeben. Es dauert auch ziemlich lange, aber der Cappuccino kommt. Die Partywütigen um Florian herum hindern ihn dann aber daran, den Kaffee nach draußen zu bekommen, zumindest wäre er bis dorthin komplett verschüttet gewesen. Daher muss Liane zur Unterstützung rein und mit vereinten Kräften schaffen wir es wieder nach draußen. Nachdem wir noch eine Frei-Wurst vom Grill gefuttert haben, ziehen wir ein paar hundert Meter weiter und setzen uns gemütlich auf die Terrasse des Pubs „Pig & Whistle“, direkt vor die Live-Band und kucken den verrückten Leuten zu. Auf der Straße laufen ein paar Jungs durch, die wohl einen Junggesellen-Abschied machen. Der arme Kerl hat einen „Borat-Badeanzug“ an und muss sich ständig auf den schon ziemlich roten Hintern hauen lassen. Dann ziehen wir weiter in den nächsten Irish-Pub namens „Póg Mahones“. Direkt davor am Hafen hat „Mathias – Piano Man“ sein altes Klavier aufgebaut und spielt selbst komponierte Songs. Und die sind echt gut! Der Pub ist komplett voll, es gibt den ganzen Abend Live-Musik. Als wir reinlaufen läuft gerade „An der Nordseeküste“… Naja, also halt das irische Original, aber so laut wie es hier ist, können wir auch den deutschen Text mitgrölen – merkt eh niemand. Das Guiness fließt in Strömen und der Boden klebt vom verschütteten Bier. Wir kucken dem wilden Treiben auf der Tanzfläche zu… wobei „tanzen“ das falsche Wort ist. Ein Mädel stackst mit hocherhobenem Kopf herum. Florent bringt es auf den Punkt: „She looks like an Ostrich!!!“. Tatsache, sie hat echt ziemlich Ähnlichkeit mit einem Vogel Strauß! Wir lachen uns fast kaputt und es wird der Running Gag des Abends. Zwischendurch brauchen wir dann dringend etwas feste Nahrung. Florent meint, dass ihm jemand gesagt hat, er muss unbedingt zu „Frankburger“ gehen, aber irgendwie kennt das niemand. Oder die, die wir fragen sind zu dicht, um sich zu erinnern. Daher gehen wir schließlich zum Mexikaner „Sombrero‘s“. Das Essen ist ganz ok, es reicht aus um Grundlagen zu schaffen für die weiteren Partyaktivitäten. In der „Cowboys“ Bar gibt es „Rodeo-Reiten“. Wir melden uns natürlich gleich an, allerdings halten wir uns nicht wirklich lange drauf… Als gegen 02:00 Uhr die ersten Leute anfangen, zur Bar zu krabbeln, weil sie sich nicht mehr auf den Beinen halten können, nehmen wir das als  Zeichen, dass wir nun besser aufhören und zum Hostel zurücklaufen…

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Ausschlafen! In die Bäckerei laufen zum Frühstücken. Das Wetter ist schlecht. Zurück zum Hostel. Internet, Lesen, DVD kucken (mit Ausnahme von „Herr der Ringe“ lassen unsere Mitbewohner leider nur Schrott laufen!), nix tun.

Wir fahren über die „Paradise Road“ nach Glenorchy. Die Landschaft hier ist einfach super! Immer schön mit Blick auf den Sound auf der einen Seite, Berge und grüne Wiesen mit haufenweise Schafen auf der anderen Seite. In Glenorchy ist nicht viel los. Wir laufen ein bisschen in der Sonne und fahren dann zurück. Nach ein paar Kilometern sehen wir ein Schild „Scenic Flights“ – Airport. Da fahren wir doch mal hin. Von hier starten auch die Sky-Diver. Leider gibt es keine Last-Minute-Preise und so ist uns das Ganze irgendwie zu teuer für so ein kurzes Vergnügen! Drei holländische Mädels sind quasi abflugbereit. Das Flugzeug kommt gerade und wir beschließen mal zuzukucken. Es ist sowas von kalt und windig, dass wir uns ins Auto setzen zum Warten. Das Flugzeug schraubt sich in den Himmel, nach ca. 20 Minuten fallen in 4000 m Höhe drei kleine weiße Punkte aus dem Flugzeug. Nach ca. einer Minute freiem Fall öffnen sich die Fallschirme und kurze Zeit später landen sie auf der Wiese direkt vor uns. Zurück in Queenstown fahren wir mit der Skyline Gondola auf den „Bob’s Peak“ hoch, von wo aus man super Ausblicke hat. Hier oben gibt es auch eine kleine Sommerrodelbahn namens „Skyline Luge“. Den Spaß lassen wir uns natürlich nicht nehmen damit ein paar Runden zu fahren. Wieder in der Stadt gehen wir zu „Ferg-Burger„, das erklärt nun vielleicht warum am St. Patricks Day niemand was vom „Frank-Burger“ wusste! Obwohl das der berühmteste Burger der Stadt und angeblich ein „must-eat“ hier, vermutlich hatten wir einfach nur unwissende Touris gefragt. Nach dem ersten Biss sind wir uns einig: Nicht nur angeblich! Der Burger ist richtig super-lecker und wenigstens einmal scheint das Prädikat „World’s Best“ zu stimmen! Mjam! Ursprünglich wurde der Laden aufgemacht, weil es nachts für die Partygänger nix mehr zu essen gab in Queenstown. Deshalb hat Ferg auch bis 5 Uhr morgens geöffnet. Und dann wieder ab 6 Uhr… und dazu kommt noch ein erstklassiges Marketing. Wir nehmen uns fest vor diesen Burger zuhause mal „nachzubauen“! Schließlich verabschieden wir uns von Queenstown und fahren weiter in Richtung Fjordland, genauer nach Te Anau. Hier kommen wir im „Lake View Backpacker“ unter, ein Bekannter aus Deutschland, Cornelius, hat ihn uns empfohlen, er ist zurzeit auch in dieser Ecke unterwegs. Lustiger weise hat er heute Nachmittag eingecheckt und in der Küche treffen wir auch Florent wieder. Wir überraschen Cornelius indem wir gleich mal an seinem Zimmer anklopfen und gehen mit ihm und Florent in die wohl einzige Bar im Ort, „The Moose“, was trinken…

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Hier das ganze Album:

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