Flitterjahr Liane & Florian

Wo stecken die beiden eigentlich gerade?

Schaumparty in Singapur

8. April 2012 | Allgemein, Singapur

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Da es uns gestern so früh umgehauen hat, sind wir nun schon um 6:00 Uhr hellwach. Aber das passt ganz gut, da wir die Zeit hier ja auch nutzen wollen um einiges an Reiseplanung und Foto-Sortiererei zu machen. Zum Frühstück plündern wir Eva‘s Kühl- bzw. Gefrierschrank: Aufback-Brötchen und leckere Marmelade. Wir arbeiten weiter, bis wir keine Lust mehr haben und hüpfen dann eine Runde in den Pool. Optimal temperiert, nicht zu kühl, nicht zu warm, sehr erfrischend! Da will man gar nicht mehr raus. Außerdem perfekt zum Schwimmen, da er zwar relativ schmal, aber dafür stolze 50 m lang ist. Und super gepflegt natürlich, denn obwohl drum rum alles grün ist schwimmt kein einziges Blättchen im Wasser. Trotzdem sind wir irgendwie die einzigen, die ihn nutzen. Wir haben zumindest noch niemand anderen hier gesehen! Wir telefonieren noch mit Eva in Deutschland und sie gibt uns die Telefonnummer von ihrem Kumpel Akshat, den wir anrufen sollen, falls uns langweilig wird und wir abends weggehen wollen. Nachmittags laufen wir zur „Clementiwoods Plaza“, das ist ein kleineres Einkaufszentrum ca. ein Kilometer entfernt. Gegenüber entdecken wir gleich den Food-Market mit vielen kleinen Ständen. Wir essen hier einen „Carrot Cake black“, das aber was ganz anderes ist, als der Name vermuten lassen würde und dazu knusprige Ente. Das sind endlich mal wieder Preise zum Entspannen… im Vergleich zu Neuseeland sowieso. Im Supermarkt in der Plaza gehen wir noch einkaufen, hauptsächlich für das Frühstück und ein bisschen Knabberzeugs und Obst. Gegen später hüpfen wir noch mal in den Pool und machen es uns dann im Jacuzzi gemütlich. Florian fängt gleich an Pläne für eines bei uns im Garten zu schmieden…

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Auch dieser Tag wird zum Arbeitstag. Einem späten Frühstück folgt der Sprung in den kühlen Pool, bevor wir den Rest des Tages mit Fotos sortieren verbringen. Abends fahren wir mit dem Taxi zum Korean BBQ „Ju Shin Jung“, welches uns Eva empfohlen hat. Als wir dort ankommen, meint der Taxifahrer, dass wir die kurze Strecke ja auch hätten laufen können… Naja, da sind wir anderer Meinung! Wir entscheiden uns für das „All-you-can-eat“ das es dienstags hier immer gibt. Ein paar Minuten nach der Bestellung legt die Kellnerin los. Plötzlich stehen ca. 30 kleine und größere Schälchen auf unserem Tisch, die mehr oder weniger definierbare Speisen enthalten. In der Mitte wird der Grill angeschmissen und sie schmeißt erst ordentlich Knoblauch und dann diverses Fleisch drauf. Da wir wohl etwas überfordert aussehen, zeigt sie uns, wie wir das machen müssen: Ein Blatt Salat nehmen. Eine Soße drauf. Etwas Gemüse und ein Stück Fleisch. Dann rollen und ab in den Mund. Echt lecker. Die meisten Sachen zumindest… Manche sind etwas gewöhnungsbedürftig! Obwohl wir nicht alles schaffen, sind wir so was von satt. Lustig ist noch das „MiniTiSSUE“… zwei kleine Tabletten, die in einem Schälchen liegen. Man gießt etwas Wasser darauf und los geht’s! Die Tabletten saugen sich voll und am Ende haben wir zwei Reinigungstücher. Praktisch! Zurück in der Wohnung legen wir uns zur Entspannung noch mal ins Jacuzzi…

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Nachdem wir zwei Tage überwiegend am Computer verbracht haben, wollen wir jetzt doch mal ein bisschen die Stadt erkunden. Mit dem Taxi lassen wir uns zum „Marina Bay Sands“ bringen. Das ist ein riesiger neuer Shopping- und Hotelkomplex mit einer 340 m langen Gurke obendrauf. Sieht zumindest ein bisschen so aus. Das ganze Gebiet hier wurde aufgeschüttet mit Material aus den Bergen oder aus den Nachbarstaaten. Die Anlage besteht aus drei Hoteltürmen mit insgesamt über 2500 Zimmern in Form von aufgefächerten Spielkarten, obendrauf liegt der „Skypark“, der eine große Aussichtsplattform, Restaurants, Nachtclubs und einen 146 m langen „Infinity Pool“ enthält. Das wollen wir uns natürlich ankucken und sichern uns deshalb im Hotel unten gleich Tickets für die „SkyPark-Tour“ heute Abend, das geht leider nur vor Ort. Es gibt täglich nur 50 Plätze, aber wir haben Glück und können uns auf der Liste eintragen und bekommen gleich die Tickets. Dann kucken wir uns die Mall an, echt riesengroß. Mit dreistöckigem Casino, in dem über 1500 Automaten und 600 Tische stehen. Hier arbeiten unglaubliche 10000 Leute! Pro Jahr erwirtschaftet die gesamte Anlage insgesamt angeblich 1 Milliarde US-Dollar. Im Gegensatz zu den Einheimischen müssen wir als Touristen keinen Eintritt zahlen, also gehen wir rein und kucken den Besuchern ein bisschen beim Roulette zu. Im Anschluss daran setzen wir uns an die Bushaltestelle und warten auf den Hop-on-Hop-off-Bus. Für 33 Singapur Dollar (ca. 20 €) können wir nun 24 h kreuz und quer mit drei verschiedenen Routen durch die Stadt fahren und auf dem Fluss mit dem Sightseeing-Boot fahren und auch hier aus- und einsteigen wo wir wollen. Echt super! Wir fahren ein paar Stationen bis zur “Clarke Wharf”. Hier steigen wir auf das Boot um, da wir zum “Singapore Flyer”, dem mit 165 m Höhe größten Riesenrad der Welt, wollen. Mit dem “Bumble Bee”-Boot fahren wir durch den Singapore River, an verschiedenen Sehenswürdigkeiten vorbei, wie z.B. dem “Merlion”-Brunnen, halb Meerjungfrau, halb Löwe. Wir steigen schließlich an der “Esplanade Wharf” aus. Eigentlich wollten wir direkt beim Flyer raus, aber da der Fahrer ziemlich taub ist und dazu wohl auch kein Wort Englisch versteht, kriegen wir das nicht hin. Eigentlich haben wir mittlerweile ein bisschen Hunger, aber leider haben die Essenstände am Anleger noch zu. Auf dem Weg zum Riesenrad gönnen wir uns deshalb noch je 3 sehr leckere und auch sehr teure Kugeln Eis, quasi als Vorspeise.Wir kaufen das Ticket für den Flyer, laufen im Schnelldurchgang durch das absolut uninteressante Museum, oder was auch immer das sein soll, und überholen dabei noch eine 10-köpfige chinesische Familie. Zum Glück kriegen wir es so hin, dass wir eine der 28 Kabinen ganz für uns alleine haben, denn das chinesische Geschnatter 30 Minuten auf engstem Raum wäre echt Horror gewesen! Damit die Gondeln wegen der hohen Luftfeuchtigkeit nicht anlaufen, hat jede Kabine 4 Klimaanlagen, die der Luft pro Stunde unglaubliche 32 Liter Kondenswasser entziehen. Die Sicht auf Singapur ist echt ganz schön, wobei man aufgrund des Smogs nicht wirklich weit sehen kann. Am „Floating Stadium“ merkt man auch wieder, daß es in Singapur zu wenig Platz gibt. Insgesamt ist die Fläche von Singapur seit 1960 durch Landgewinnung um 120 km² gewachsen. Nach dem „Flug“ gibt es ein frühes Abendessen an den Essensständen, im Anschluss laufen wir über die „Helix Bridge“, die wie eine DNA-Spirale aussieht rüber zum Marina Bay Sands Hotel. Da wir noch massig Zeit haben bis zur Tour, gehen wir nochmal auf einen Kaffee ins Kasino. Um 20:00 Uhr fahren wir auf die 191 m hohe Aussichtsplattform, den „SkyPark“. xxx s. u.  Wir machen ein paar „Singapur-bei-Nacht“-Bilder und gehen dann zum Treffpunkt für die Tour. Denn nur so darf man als Nicht-Hotelgast in den „Hotel-Bereich“, wo auch der 146 m lange spektakuläre „Infinity Pool“ ist, dessen Kante scheinbar direkt bis zum Rand reicht. Ca. zwei Meter unterhalb der Kante ist aber eine Sicherheits-Plattform. Wir dürfen ein paar Fotos machen und das war’s dann auch schon mit der Tour. Wir nehmen uns ein Taxi zurück zu Eva’s Wohnung und legen uns noch mal in den Whirlpool, bevor wir schlafen gehen.

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Das erste, was wir nach dem Aufstehen tun, ist in den Pool zu hüpfen und eine Runde zu schwimmen. Ein optimaler Start in den Tag, da ist man gleich richtig fit! Wir erledigen noch ein bisschen eMail-Kram und fahren dann mit dem Taxi in die Stadt um noch bis nachmittags das Hop-on-Hop-off-Ticket zu nutzen. Dazu starten wir gleich in der Orchard Street, anscheinend DIE Einkaufsstraße in Singapur. Wir gehen zuerst in die „ION Mall”, da wir uns noch Reiseführer für die weiteren Reiseziele kaufen wollen. Ein Schild “Food Court” halt uns allerdings zunächst davon ab und wir entdecken ein Buffet, an dem wir uns für umgerechnet 3 € drei verschiedene Auslagen plus Reis aussuchen können. Die Entscheidung für ein frühes Mittagessen ist somit gefallen. Dann schlendern wir durch das ziemlich chaotisch aufgebaute Einkaufszentrum, in dem sich ein Marken-Laden an den anderen reiht und wissen bald nicht mehr, wo wir sind. Aber zum Glück gibt’s ja die “Concierces” an den Infoständen, die auch keine Ahnung haben. Die gute Frau meint nach rechts und dann ein Stockwerk hoch, da wäre der Buchladen. Letztendlich finden wir ihn rechts – links und dann drei Stockwerke hoch. Immerhin haben sie was wir wollen und als wir mit unserer Einkaufstüte aus der Mall hinauslaufen, hört es gerade auf zu regnen. Wir laufen noch ein ganzes Stück an der Orchard Street entlang. Es gibt in dieser Straße ungefähr 18 Luis-Vuitton-Läden, 10 Prada, 12 Gucci, 7 Dolce&Gabbana, usw., leichtes Überangebot also. Aber es scheint sich zu lohnen an jeder Ecke präsent zu sein, die Mieten sind hier ja bestimmt nicht ganz billig. Schließlich hoppen wir wieder auf den Bus und lassen uns durch Little India und Chinatown kutschieren. Allerdings gilt unser Ticket nicht mehr lange und wir haben auch nicht mehr wirklich viel Energie übrig um uns ins Gewühl zu stürzen. Mit dem Taxi fahren wir zurück und hüpfen zum Abkühlen in den Pool. Eigentlich wollten wir heut abend mit Akshat weg, aber er sagt ab, weil es seiner Frau nicht so gut geht. Daher arbeiten wir noch weiter, bis wir Hunger bekommen und feststellen, dass schon nach 21:00 Uhr ist. Jetzt aber nix wie los! In der Clementiwood-Plaza ist leider schon alles zu, aber beim Food-Court ist noch eine Bäckerei offen, die leckere frische Waffeln in allen möglichen Variationen macht. Das wird unser Abendessen und wir müssen zumindest nicht hungrig ins Bett.

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Es regnet! Und regnet. Und regnet. Bestes Wetter für einen weiteren Tag mit Fotos sortieren und Blog-Berichte schreiben. Gegen Nachmittag hört es zum Glück etwas auf und wir können zum „Askam House“ laufen um das (O-Ton Eva) „beste Butter-Chicken von ganz Singapur“ zu probieren. Zum Dessert gibt es noch ein Eis aus dem Supermarkt. Kurz nachdem wir wieder in der Wohnung sind, fängt es eh wieder an zu regnen. Also setzen wir uns noch mal an die Computer und gehen erst um 0:30 Uhr nachts ins Bett, weil wir vorher einfach nicht müde werden.

Morgens sehen wir, dass um 1:30 Uhr eine SMS von Akshat gekommen ist: „Sind jetzt in Harry’s Bar am Clarke-Pier. Kommt doch vorbei!“ Na, der ist ja witzig! Wir haben uns ja schon gedacht, dass man in Singapur eher später weggeht, aber so spät?! Was soll’s, vielleicht klappt’s ja dann im nächsten Anlauf. Wir springen in den Pool um vollends wach zu werden und machen dann am Blog weiter. Aber irgendwie kommen wir nicht so richtig voran. Etwas demotivierend. Gerade als wir zur Clementiwoods Plaza zu laufen, fängt es an zu gewittern. War ja klar. Zum Glück haben wir Eva’s Schirm mitgenommen. Wir essen beim Thai das Mittagsmenü. Gehen dann noch mal Einkaufen für’s Frühstück und für die Nervennahrung für zwischendurch. Dann holen wir uns noch einen leckeren Cappucchino zum Mitnehmen und machen uns auf den Weg zurück. Während Florian Fotos sortier, packt Liane unsere gesammelten Souvenirs, nicht mehr benötigte Reiseführer und alle für Asien nutzlosen Dinge (Ski-Unterwäsche und Softshell-Jacke sind bei über 30° C wohl eher fehl am Platz) zusammen. Da Eva im Sommer nach Deutschland zurückgeht, können wir praktischerweise das ganze Zeug bei ihr im Container mit zurückschicken. Plötzlich ist in den Rucksäcken wieder so viel Platz… :-) Nach getaner Arbeit können wir nun auch noch das tun, was wir Eva schon angekündigt hatten: Eine Schaumparty im Gästebad! :-) Leider will der Schaum nicht so ganz wie wir wollen und so kriegen wir „nur“ die Badewanne voll und nicht das ganze Bad. Schade eigentlich. Aber wir machen das Beste draus… :-)  Später telefonieren wir noch mal mit Eva, kriegen den Auftrag den Whirlpool mit frischem Chlor und/oder Alkalinen zu versorgen und klären die Details für unseren nächsten Aufenthalt Anfang Mai hier. Dann wird sie voraussichtlich auch da sein.

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Nachdem wir gefrühstückt und fertig gepackt haben, fahren wir mit dem Taxi an den Flughafen von Singapur. Dort legen wir mal unser gesamtes Gepäck auf eine große Waage. Alles in allem 38,2 kg. Das bedeutet, wir haben unglaubliche 20 kg an Souvenirs und Klamotten und sonstigem Zeug, das wir in Asien nicht brauchen werden, bei Eva gelassen. Wahnsinn, was sich da so alles angesammelt hat! Wir schaffen wieder ein „Check-In-in-einer-Minute“ und laufen dann zum Gate. Wir haben uns denn kürzesten und günstigsten Flug rausgesucht, allerdings mit zwei Zwischenlandungen. Zuerst geht es ein ca. 2 h Flugzeit nach „Ho Chi Minh City„, ehemals Saigon, Vietnam. Nach 1 1/2 Stunden Aufenthalt fliegen wir 1 h bis nach „Phnom Penh„, der Hauptstadt von Kambodscha. Hier haben wir nur dreißig Minuten Aufenthalt, dann geht es endlich weiter nach Vientiane, ihres Zeichens Hauptstadt von Laos. Wir teilen uns ein Taxi mit einer Deutschen, die sich den Fuß gebrochen hat und auf Krücken herumläuft. Im „Mixay Guesthouse“ bekommen wir ein Zimmer. Der Nachtmarkt ist direkt daneben, allerdings sind wir wohl zu müde zum richtig kucken und so ist alles was wir probieren nicht wirklich gut. Die Rinder-Spieße sind quasi nicht kaubar und der Crêpe schmeckt ganz seltsam nach ranziger Butter. Ok, was soll’s. Wir sind einigermaßen satt und schlafen direkt ein, sobald unser Kopf das Kissen berührt.

Hier das ganze Album:

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